
Los trastornos del lenguaje y del habla afásicos representan un deterioro significativo de la capacidad de comunicación y suelen estar asociados a un considerable malestar psicológico. La musicoterapia para estos trastornos aborda aspectos lingüístico-funcionales, así como factores conductuales y psicológicos.
Die funktionell-sprachliche Ebene wird einerseits durch rhythmisches Training, andererseits durch Singen gezielt beeinflusst. Die Musiktherapie baut auf dem erhaltenen Sprachverständnis auf und trägt dazu bei, dieser wieder zu reaktivieren. Daneben dienen gesanglich-sprachliche Übungen der Verbesserung der Sprachproduktion, also dem eigentlichen Sprechen.

Auf der psychischen bzw. der Verhaltensebene werden beim gemeinsamen Musizieren in der Therapie die Motivation, die Emotionalität und das Kommunikationsverhalten angesprochen. Musik wird hier als nonverbales Kommunikationsmittel im Sinne einer Kompensation wirksam. In einer Gruppentherapie mit 3 – 6 Patienten können sich Menschen mit schweren Sprachstörungen expressiv entfalten und ohne das defizitäre Erleben des Sprachlichen mit anderen interagieren. Der Interaktionsraum einer musiktherapeutischen Gruppe schafft ein Feld für zwischenmenschliche Begegnung. Diese wirkt entlastend, stabilisierend und motivierend, da Patienten mit Aphasie sonst sehr unter dem Verlust von menschlichem Austausch leiden.
Auch wenn die psychischen und entlastenden Aspekte im Vordergrund stehen, werden Patienten mit neurologischer Sprachstörung durch Musik kognitiv stimuliert und rehabilitativ gefördert. Musik, und insbesondere das aktive Musizieren und Singen regen im Gehirn sprachnahe Areale an. Dadurch werden in der Gruppenmusiktherapie verlorene sprachliche Fähigkeiten anregt und verbessert.
Fuente: M. Baumann et al., Catálogo de indicaciones para musicoterapia en neurología. Berlín: Sociedad Alemana de Musicoterapia. 2006.